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Tobias Gürtler
Ihr Kandidat im Wahlkreis Russee, Demühlen und Hammer

Tobias Gürtler privat

Ausbildung:

Nach vier Jahren in der Grundschule Russee habe ich die Max-Planck-Schule besucht und später an der Fachhochschule Kiel Informatik studiert.

Beruf:

Als Informatiker bin ich nach Stationen bei der Bundeswehr, meinem eigenen Unternehmen und Dataport aktuell bei Kühne+Nagel in Hamburg angestellt und digitalisiere dort Geschäftsprozesse im Bereich des Lizenzmanagements.
Nebenbei betreibe ich seit 14 Jahren ein Gewerbe mit dem ich Software entwickle. Zunächst haben wir uns auf die Entwicklung von Portalsoftware spezialisiert, heute entwickeln und betreiben wir zusätzlich Branchensoftware für kleine und mittelständische Betriebe, die wir in der digitalen Transformation begleiten.

Russee und Hammer:

Seit 39 Jahren lebe ich – von einer kurzen Phase am Ravensberg unterbrochen – in Kiel Russee. Ich kenne unseren Stadtteil noch, als das Berliner Viertel aus Schrebergärten bestand und ich im Fahrradhaus Russee mein erstes Fahrrad bekommen habe. Im Eiderbad Hammer habe ich Schwimmen gelernt.
Ich wohne mit meiner Frau und zwei Kindern in der Johann-Heuck-Straße in Russee.
Meine Tochter besucht die Russeer Grundschule, mein Sohn ist in der städtischen KiTa.

Ausgewählte Positionen für Hammer, Russee und Demühlen

Straßen-ausbau-beiträge

Die FDP hat mit der Jamaika-Koalition das Landesrecht geschaffen, um die inakzeptable Belastung der Anlieger der Rendsburger Landstraße durch die Straßenausbaubeiträge beenden zu können.
Gerade noch rechtzeitig für viele Russeer, während die Bürger in Hassee noch zur Kasse gebeten werden.
In der Ratsversammlung werde ich dafür kämpfen, dass die Kompensation des Einnahmeausfalls nicht zu einer ebenso unfairen wie einseitigen Belastung der Bürger und Bürgerinnen in Russee und Hammer führt, wie es bei den Straßenausbaubeiträgen der Fall war.

Eiderbad Hammer

Das Eiderbad Hammer ist Kult und nebenbei ein tolles Modell auch für andere städtische Betriebe, die nur schwer wirtschaftlich zu betreiben sind. An dieser Stelle mein Dank für diesen Leuchtturm in unserem Stadtteil an die Werkstätten am Drachensee und alle Mitarbeiter im Eiderbad :-)
Mein politisches Ziel ist es, das Eiderbad Hammer nachhaltig finanziell abzusichern und keine Abstriche zuzulassen.

Erbpacht

Die Ratsversammlung hat die Erbbauzinsen bei auslaufenden Erbbaurechtsverträgen stabilisiert bekommen. Sie hat damit für mehr Sicherheit für die Pächterinnen und Pächter gesorgt. Dies ist gut und richtig.
Dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger von der Stadt so lange im Unklaren gelassen wurden, ärgert mich aber. Als Ratsmitglied für Russee, Hammer und Demühlen werde ich dafür Sorge tragen, dass die heute zweifelsohne zur Verfügung stehenden Informationskanäle auch konsequent eingesetzt und genutzt werden, um die Bürger frühzeitig, allgemein, aber auch individuell über Fristen, deren Auswirkungen und die Handlungsoptionen zu informieren und in einen Dialog zu kommen.

Bürgertreff

Leider haben wir bis heute keinen Bürgertreff für die Menschen in Russee, Hammer und Demühlen, obwohl die Bürgerinnen und Bürger ihren Bedarf wiederholt artikuliert haben.
Wir sollten aufhören, hier nach der Stadt zu rufen. Wir halten in Russee und Hammer selbst alles in Händen, was wir dazu brauchen: starke Institutionen, Fläche und Engagement.
Wieso setzen wir uns nicht mit den unterschiedlichen Akteuren an einen Tisch und überlegen uns, wie wir die vorhandenen Ressourcen zu Gunsten des Gemeinwohls bündeln können? Liberal zu sein heißt für mich, die Dinge selbst anzupacken, statt auf ein Wunder zu hoffen. Als Ratsmitglied werde ich mein Mandat einsetzen um zu verhindern, dass die Stadt unsere Initiative mit bürokratischen Hindernissen stört - den Rest schaffen wir alleine.

Ausgewählte Positionen für Kiel

Digitalisierung:

Der digitale Wandel wird in den kommenden Jahren einen noch nie gekannten Strukturwandel mit sich bringen. Das schafft vor allem für den Arbeitsmarkt von morgen große Chancen, birgt aber auch große Herausforderungen. Wir werden erleben, dass unsere Arbeitswelt innerhalb kurzer Zeit einem deutlichen Veränderungsprozess unterliegen wird.
Diese Veränderungen müssen mutig, ambitioniert, aber eben auch gekonnt begleitet werden - gelingt es der Stadt hier den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen, sind die Chancen für die Stadt Kiel erheblich.
Leider mangelt es in Kiel aber noch sehr an einer modernen digitalen Infrastruktur, öffentlichen Arbeitsräumen und den Grundlagen bei Behörden und Verwaltung. Investitionen, die hier fließen, rechnen sich schnell. Startups und Freiberufler danken gute Rahmenbedingungen mit der Aussicht auf erhebliche Steuermehreinnahmen – und davon profitieren wir alle.

New Work

Die Arbeitswelt wandelt sich. "New Work" gibt die Antwort auf die Auswirkungen des Wandels in vier Kernbereichen des Arbeitslebens:
  • Dem demographischen Wandel mit knapper werdenden Fachkräften,
  • einem Wertewandel, bei dem die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen
  • der Globalisierung, in der Waren und Dienstleistungsströme die Welt umspannen und Städte plötzlich im globalen Wettbewerb stehen
  • der Digitalisierung, die die industrielle Gesellschaft rasant in eine Wissensgesellschaft verwandelt.
Im Zentrum von New Work stehen dabei Selbstbestimmtheit, Handlungsfreiheit und Teilhabe.
Gründerinnen und Gründer sowie Kreative brechen althergebrachte Strukturen auf. Sie gestalten flexibel ihre Arbeitszeiten und -orte und fühlen sich in Umfeldern wie Co-Working Spaces oder Cafés zuhause. Sie arbeiten in firmen- und branchenübergreifenden Netzwerken an agilen Projekten.

Eine wettbewerbsfähige Stadt muss bei Verwaltung und Infrastruktur Rahmenbedingungen schaffen, um diesen Wandel gemeinsam mit der ansässigen Wirtschaft und den Hochschulen zu gestalten und dabei attraktiv für die Ansiedlung neuer Unternehmen und dringend benötigter Fachkräfte zu werden. Um glaubwürdig zu sein, muss die Verwaltung die Prinzipien von New Work selbst anwenden. Nur so kann sich Verständnis für die Bedürfnisse der Unternehmen und Arbeitnehmer entwickeln.

Mehr ans Meer:

In Kiel reicht das Meer bis zum Bahnhof. Wie absurd müssen sich am Bahnhof ankommende Menschen aus einer der vielen Städte vorkommen, die ohne Meer einen Stadtstrand haben?
Die Innenstadt muss zu einem Ort werden, an dem man sich gerne aufhält – egal, ob beruflich oder privat! Wir werden durch die Planung eines Stadtstrandes Kiel mehr ans Meer bringen!

Kinderbetreuung

Auf Landesebene hat unser Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, Dr. Heiner Garg, dafür gesorgt, dass die Kindergartengebühren für die Eltern gedeckelt werden.
Nun ist es auf kommunaler Ebene an uns, für die Kinderbetreuung eine bessere Ausstattung zu erhalten und die Betreuungszeiten auszubauen und abzusichern.
Bei alldem sollten wir stets der Tatsache Rechnung tragen, dass sich die Aufgaben in der Kinderbetreuung massiv wandeln. Längst sprechen wir in Kindertagesstätten nicht mehr alleine von der Betreuung unserer Kinder sondern in zunehmendem Maße auch von Inklusion, Sprachförderung, frühen Hilfen bis hin zur Sozialarbeit.
Die Verantwortung und gesellschaftliche Bedeutung der Menschen, die in der Kinderbetreuung einen Bombenjob leisten, steigt rasant. Wir müssen diese Leistung besser würdigen und für ergänzende Weiterbildungsangebote und eine allgemeine Aufwertung der entsprechenden Berufsbilder sorgen. Hier sehe ich als Ratsherr einen Schwerpunkt meiner Arbeit.

Schulen

Die Herausforderungen der Digitalisierung und auf dem Feld der New Work erfordern die weltbeste Bildung für unsere Kinder.
Damit wir in Kiel nicht nur die weltbesten Lehrkräfte, sondern auch in den Schulen die weltbesten Rahmenbedingungen zum Lernen bekommen, ist allerdings noch einiges zu tun.
Dazu zwei Beispiele, die ich als Ratsherr für Kiel neben vielen anderen Aufgaben sofort anpacken werde:

1. bei der Besichtigung einer weiterführenden Schule antwortete eine Lehrerin auf die Frage, wieso sich zwei Kinder einen Computer im Informatikunterricht teilen müßten, dass für mehr nicht genug Geld zur Verfügung stünde.

2. die Fenster einer anderen weiterführenden Schule sind so marode, dass sie faktisch keinerlei Dämmwert mehr besitzen. Die Investition in neue Fenster sollte sich alleine mit Blick auf die Heizkosten nach wenigen Jahren amortisieren. Der darauf angesprochene Lehrer erwiderte, dass die Heizkosten aus einem anderen städtischen Topf bedient werden, als die Sanierungskosten. Der Topf für Heizkosten sei im Gegensatz zu dem für Sanierungskosten gefüllt.

Das geht besser: Lassen Sie uns neu denken für die weltbeste Bildung unserer Kinder!

Am 06. Mai FDP wählen!

Ich will meinen Sachverstand zu Digitalisierungsthemen, meine Erfahrung und meine Leidenschaft für unsere Stadtteile in der Ratsversammlung einbringen. Nutzen Sie am 06. Mai diese Chance und schenken Sie mir ihr Vertrauen. Wählen Sie am 06. Mai mit beiden Stimmen die FDP.
Sprechen Sie mich gerne an: wir sind an den Wochenenden mit einem Infostand vor Famila vertreten – gerne auch digital per Email unter tobias.guertler@idalabs.de oder auf Facebook.